Auch diverse technische Hilfsmittel werden bei der online-MPU mit hinzu gezogen. Will man ein positives Gutachten bei der Medizinisch-Psychologischen Untersuchung erhalten, muss man zahlreiche Tests über sich ergehen lassen. Besonders bei Fahrten unter Drogen muss man die Abstinenz nachweisen können. Hierfür muss man lückenlos mit Drogenscreenings belegen können, dass man frei von Drogen ist. Nur mit der richtigen MPU Vorbereitung wird man auch ein positives Gutachten erhalten und wird seinen Führerschein wieder bekommen.
Hierfür empfiehlt es sich, eine forensisch verwertbare Haaranalyse vornehmen zu lassen, mit der man die Drogenfreiheit belegen kann. Dafür muss man eine Haarprobe in einem Labor untersuchen lassen, die nach bestimmten Kriterien überprüft wird.
Was die Haaranalyse an den Tag bringt
Bei der Haaranalyse wird untersucht, ob und unter welchem Einfluss der Spender selbiger steht. Es kann bei dieser Analyse nachgewiesen werden, ob Drogen eingenommen werden oder auch Medikamente, die für die Fahruntüchtigkeit des Fahrers verantwortlich sind. Aber auch der Konsum von Alkohol kann mit der Haaranalyse festgestellt werden. Über mehrere Monate kann dabei noch der Nachweis über einen derartigen Missbrauch aufgezeigt werden, so dass man vor einer solchen Untersuchung auf jeden Fall über einen sehr langen Zeitraum abstinent sein sollte.
Damit können die Abstinenz oder die Dauer des Konsums bis zu einem Zeitraum von einem Jahr nachgewiesen werden, natürlich hängt das auch von der Länge des Haares ab. Als Faustregel kann man hierfür sagen, dass ein Zentimeter Haarlänge gleich ein Monat des Haarwachstums ausmacht.
Wer die Haarprobe entnehmen darf
Damit die Haaranalyse für die Medizinisch-Psychologische Untersuchung verwertbar ist, sollte man wissen, dass diese nur von autorisierten Personen durchgeführt werden darf. In den meisten Fällen ist das der eigene Hausarzt, der die Haarprobe sofort nach Entnahme an das jeweilige Labor schickt. Das Gutachten kann an den Hausarzt geschickt werden oder man lässt es sich gleich selbst zuschicken.
Bei der Entnahme darf nur der Arzt die Bescheinigung ausfüllen und unterschreiben, somit kann eine Manipulation oder sogar Betrug ausgeschlossen werden. Bei den Stellen, die die Medizinisch-Psychologischen Untersuchungen durchführen, werden nur messbare Drogenfreiheiten anerkannt, diese müssen den Qualitäts-Maßstäben der Rechtsmedizin entsprechen.